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Keine Experimente: Diese Rückkehrer verstärken künftig die Dresden Monarchs

Dresden – Nicht zuletzt die NFL-Saison 2026 und der Super Bowl LX am frühen Montagmorgen in San Francisco haben deutlich gemacht: Wer Titel gewinnen will, braucht vor allem eine starke Verteidigung. Während die Defense der Seattle Seahawks herausragend agierte, fand die Abwehr der Dresden Monarchs in der vergangenen GFL-Spielzeit erst spät richtig zueinander. Mit den nächsten beiden Rückkehrern soll dieser Prozess diesmal deutlich schneller vonstattengehen.

Am Donnerstag wurde bestätigt, dass Devonni Reed (26) und Sebastian Huber (26) erneut das Trikot der Königlichen tragen werden.

Die beiden Defensivspieler sind bereits die Rückkehrer Nummer acht und neun. In der Verteidigung unter Trainer Martin Schmidt (37) sind damit nun mit Lucas Masero (25), Logan Mobelini (23) und Jason Denneboom (24) bereits fünf Spieler zurück.

Bei der Teamplanung lautet das Motto „Kontinuität“ – aber selbstverständlich auch Weiterentwicklung!

„Devonni startet jetzt in seine dritte Saison bei uns, und sein gesamtes Profil spricht klar für ihn. Er ist flexibel einsetzbar, identifiziert sich stark mit dem Verein und der Stadt Dresden. Dennoch hat er in den vergangenen Jahren noch nicht sein volles Potenzial gezeigt. Wir erwarten für diese Saison einen deutlichen Leistungssprung, da noch viel Luft nach oben ist“, so Schmidt.

Reed spielte erstmals 2024 für die Monarchs und konnte in 27 Partien in den letzten zwei Jahren 123 Tackles (darunter zwei Tackles for Loss), drei Interceptions, einen erzwungenen Fumble sowie einen Quarterback-Sack verbuchen.

Vom 1,83 Meter großen und 89 Kilogramm schweren US-Amerikaner wünscht sich der Defensive Coordinator einen weiteren Entwicklungsschritt – ebenso wie vom anderen Rückkehrer Huber.

„Sebastian zeichnet sich durch große Lernbereitschaft und starken Charakter aus. Er passt perfekt zu den Dresden Monarchs und unserem Linebacker-Team, weil er mit seiner Spielweise zusätzliche Qualität einbringt und uns dadurch variabler macht“, erläutert Schmidt.

Huber stieß nach der Sommerpause zum Vizemeister, absolvierte sechs Partien und sammelte dabei 20,5 Tackles (davon drei Tackles for Loss) sowie einen Quarterback-Sack. Schmidt ergänzt: „Er kam letztes Jahr zwar spät zu uns, hat aber gerade in den Play-offs gezeigt, welche Stärken er besitzt.“

Der 1,84 Meter große und 102 Kilogramm schwere Österreicher hat nach eigener Aussage in Dresden seine Freude am American Football wiedergefunden. Es gibt gute Gründe zu hoffen, dass er diese in dieser Saison behalten wird ...